Wem nützt das Digitale?

Hauptsache es blinkert und piept. Das könnte man manchmal denken, wenn man auf Beschaffungswünsche und Ausschreibungen im Museumswesen schaut.

Etwas salopp gesprochen, aber: Die Welt ist im Wandel. Die Busswords Digitalisierung, Arbeiten 4.0, Immersive Arts, Virtual, Mixed und Augmented Reality springen einen überall entgegen – und auch, wenn die Museumswelt nicht unbedingt ein early adopter ist, befassen sich immer mehr Häuser, Verantwortliche und Museumsmacher eben mit diesen Themen.

So auch ich, aber eben von der anderen Seite. Durch Job und Interesse konnte ich mir einen gewissen Überblick über den Stand und die Richtung einiger Teile von Digitalisierungsbestrebungen in der deutschen Museumslandschaft aneignen. Konkreter geht es bei mir in erster Linie um Besucher_innenanwendungen im Bereich des Digitalen: Apps, Guides, Pages und Stationen.

Konzepte, Designs und die Kommunikation rund um diese Anwendungen stehen in diesem Rahmen im Fokus. Die Besuche in den Häusern, der Blick auf aktuelle Beschaffungsvorhaben und der Austausch mit Machern auf Tagungen und Events runden mein (subjektives) Bild des (Diitalisierungs-)Standes ab.

Ich habe mir vorgenommen, obwohl selbst recht affin, aber kein digital-native mehr, mehr als nur einmal hier kritisch zu den technologischen Möglichkeiten und den Umsetungsszenarien speziell im Tempel der Musen äußern.

CategoriesDigitales

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.