#follow me – social-media und der Musentempel

Social-Media ist ein Muss – für jeden Kulturbetrieb, für alle, die mit und für Besucher arbeiten und nunja, aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr wegzudenken.

Eine schönen Eindruck, welche Netzwerke sich (weltweit) wie und vor allem sehr rasant in den letzten Jahren entwickelt haben, zeigt dieses nette Vid vom letzten Jahr:

Und um das Ganze mal zu verstärken, wer etwas mehr zu harten Facts und Zahlen rund um facebook und Co. in Deutschland lesen will, dem sei ein Blick in die Statistiken zum Nutzungsverhalten empfohlen, ich fasse es mal so zusammen:

Die Deutschen (aller Altersgruppen) verbringen immer mehr Zeit im Socialmedia und allgemein im Netz. Prinzipiell wird geshoppt, sich informiert oder selbst eingestellt und geteilt, was das Zeug hält. Eine ständig steigende Nutzerzahl (Über 80%) nutzen dafür inzwischen ihr Smartphone, also gehen über Apps in die jeweiligen Netzwerke.

Und nun?! Das mag ja alles ganz spannend sein für Medienarbeiter, Socialmediaredakteure oder Unternehmensmarketer, aber was hat das mit Museen zu tun? Dazu lasse ich einfach mal Tanja Praske sprechen:

Es geht im Social-Media vor allem darum Aufmerksamkeit zu generieren, durch so genanntes Community-Building wird eine Fanbase erzeugt, mit der über diverse Kanäle mit Interessierten und eben den Followern interagiert wird.

Angemerkt sei hier, dass es eben nicht reicht nur „top-down“ zu kommunizieren, sondern: Social-media Kanäle sind Kommunikationsräume, die in alle Richtungen funktionieren:

Gute Beiträge werden geteilt, geliked und mit positiven Feedback versehen. Sie erhalten Reichweite und damit Strahlkraft z. B. beim Thema Publikumsentwicklung.

Auf ein paar best-practise-Beispiele sei an dieser Stelle hingewiesen. Spannend finde ich z. B. im Süden der Republik die #museumsbande – ein Zusammenschluss aus diversen Bloggern/Häusern mit Akteuren aus der digitalen Museumsszene (wenn man das so nennen will). Hier wird ein Account durchgereicht – und wochenweise können sich die Museumsmacher (aus Karlsruhe und Stuttgart) vor allem auf Instagram verwirklichen.

Wie man es macht, ist erstmal nicht die Frage, aktuell gilt wohl, dass man präsent ist, denn, für alle Häuser gilt: Sind diese nicht selbst auf den Netzwerken präsent, wird eben ohne sie – also über sie gesprochen.

Wer also unter Socialmediastrategie versteht, alle zwei Wochen einen Facebookpost mit einer 30er Reichweite zu posten – bitteschön. Dann darf es aber nicht wundern, wenn auf Insta, YT, linked-in, snapchat etc. nicht präsentiert ist bzw. eben kaum noch neue Zielgruppen erschließt.

Für die Leipziger Häuser werde ich das gepflegt einzeln analysieren und mal in Ruhe schauen, wer, wie und wo welchen Impact hat – und wo es vielleicht den ein oder anderen K(P)ostenfaktor zur Verstärkung brauchen könnte …

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